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Aktuelle Zeitschriften-Ausgabe über Polarisierung der Gesellschaft in Zeiten gewachsener Flüchtlingszahlen


„Zeitenwende“ ist der Titel der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“. In unterschiedlichen Beiträgen beschäftigen sich Fachleute aus Wissenschaft und Praxis diesmal mit den gesellschaftspolitischen Reaktionen auf die Flüchtlingsthematik seit 2015.

„Zeitenwende“ - Titelseite der neuen Ausgabe von "Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit"
„Zeitenwende“ - Titelseite der neuen Ausgabe von "Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit"

Seit der Aufnahme von über 900.000 Flüchtlingen im Sommer 2015 findet in Deutschland ein tiefgreifender gesellschaftspolitischer Wandel statt. Zunehmende Anzeichen der Verhärtung und Verrohung der öffentlichen Debatten und eine Veränderung der politischen Kultur sind erkennbar.

Das aktuelle soeben erschienene Heft 1/2017 der Zeitschrift „Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ geht der Frage nach, was die Ereignisse mit der Stimmung im Land gemacht haben.
Während einerseits rechtspopulistische Kräfte erstarken, Hass und Hetze gegen Minderheiten mitunter in Gewalt umschlagen, ist andererseits das Engagement der Zivilgesellschaft in der Flüchtlingsarbeit ungebrochen. Trotz einer mehrheitlichen Zustimmung zur Demokratie in der Bevölkerung ist eine tiefe Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft erkennbar – eine Zeitenwende?

Dazu gibt es Beiträge wie „Vorurteilspotentiale und Rechtspopulismus“, „Eine politische Kulturanthropologie der Bürgerbeteiligung“, „Die Bedeutung von Sprache in polarisierten Zeiten“, „Auswirkungen auf die Arbeit in der Mobilen Beratung“, „Pegida und Sachsen: Was bleibt?“, „Lokales Klima der Bedrohung von engagierten Akteuren“, „Politische Bildung in Zeiten von Pegida“ und „Rechtspopulismus in Österreich – Der Aufstieg der FPÖ“.

Die im vorigen Jahr auf den Markt gekommene Zeitschrift „Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ bietet eine Plattform für den gegenseitigen Austausch guter Ansätze aus Wissenschaft und Praxis gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus, Rechtsextremismus, gewaltorientierten Islamismus und andere Abwertungs- und Ausgrenzungsphänomene.

Im Redaktionsteam der Zeitschrift sind auch Mitarbeiter des an der Philipps-Universität Marburg ansässigen Demokratiezentrums Hessen maßgeblich vertreten.

Zur Zielgruppe gehören Akteure in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen, der Erwachsenenbildung, der Mobilen Beratung und der Opferberatung, der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit, themenrelevanten Verbänden und Vereinen, der Prävention von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Gewalt sowie der Sozial-, Politik- und Erziehungswissenschaft, der Soziologie und der Kriminologie.

Die Zeitschrift „Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ erscheint halbjährlich im Wochenschau Verlag. Zum Kennenlernen bietet der Wochenschau Verlag die Zeitschrift ein Jahr lang zum halben Preis an.

Weitere Informationen unter: http://demokratie-gegen-menschenfeindlichkeit.de/
http://demokratie-gegen-menschenfeindlichkeit.de/aktuelles-heft/