Zur Startseite - beratungNetzwerk hessen

Kontakt

Brief-Symbol
  • Demokratiezentrum
  • Hessen
  • Wilhelm-Röpke-Str. 6
  • 35032 Marburg

Angebote für Schulen


Das Beratungsfeld „Schule“ ist komplex, denn hier sind verschiedene Personengruppen involviert; entsprechend vielfältig sind die potenziellen Probleme und Interessen. Die vorbeugende präventive Beratung an Schulen zielt darauf ab, den verantwortlichen Akteuren neue Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen, um sie zu einem eigenen und selbstbewussten Umgang mit dem Problem „(Rechts)Extremismus“ zu ermutigen.

Wir stellen Ihnen auf dieser Seite vielfältige Bildungsangebote verschiedener Träger aus Hessen zum Thema Rechtsextremismus vor. Diese Angebote richten sich speziell an Schulen.

Einzelne Bildungsangebote für Schulen finden Sie auch unter dem Menüpunkt Beratung/Für Schulen zu den Themenbereichen:


Weitere Anbieter und Angebote:

Gewaltprävention und Demokratielernen

Das seit August 2007 bestehende Projekt des Hessischen Kultusministeriums „Gewaltprävention und Demokratielernen (GuD)“ hat zum Ziel, Schulen bei der nachhaltigen Implementierung von gewaltpräventiven und demokratieförderlichen Programmen durch Fortbildung und Beratung zu unterstützen.
Die Fortbildungsangebote von GuD basieren auf Prinzipien und Standards der Partizipation, des Demokratielernens und der Gewaltprävention, sind inhaltlich aufeinander abgestimmt und werden sowohl schulformspezifisch als auch schulform-übergreifend angeboten. Praxisnähe und Umsetzbarkeit der Fortbildungsinhalte in den Schulalltag sind dabei von zentraler Bedeutung.
Lehrkräfte werden qualifiziert, ihre Schülerinnen und Schüler in partizipativen und Sozialkompetenz fördernden Prozessen zu begleiten, in denen diese

  • Konfliktfähigkeit
  • eine demokratische Grundhaltung
  • Team- u. Sozialkompetenz
  • Verantwortungsfähigkeit und
  • Selbstwirksamkeit entwickeln.

In den Fortbildungen lernen sie entsprechende Übungen kennen. Es wird die Kompetenz vermittelt, diese Übungen im Schulalltag anwenden zu können.

Internet: http://gud.bildung.hessen.de/

 

Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC)

In Hessen bietet das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) unter der Trägerschaft des Hessischen Jugendrings verschiedene Projekttage für Schüler/innen und Multiplikator/innen (z. B. Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter/innen, Sozialpädagog/innen) an.

Für Schülerinnen und Schüler:
Projekttag A - Alles nur Bilder im Kopf?
Ein Projekttag zu Diskriminierung, Rassismus, Migration und couragiertem Handeln.

Projekttag B - Ihr macht den Unterschied!
Ein Projekttag zu Diskriminierung, sozialer Benachteiligung und Einflussmöglichkeiten für eine faire Gesellschaft.

Projekttag C - Egal? Geht nicht!
Ein Projekttag zum couragierten Handeln gegen Diskriminierung, menschenverachtende Einstellungen und Neonazis.

Projekttag S - Superwoman trifft auf Barbie und Ken
Ein Projekttag zu Geschlechterbildern und couragiertem Handeln gegen Sexismus.

Buchen können Sie Projekttage unter folgendem Link: https://netzwerk-courage.de/ndc-pt/Projekttag/Buchungsanfrage

Internet: http://www.hessischer-jugendring.de/themen/netzwerk-fuer-demokratie-und-courage-hessen.html

 

Rote Linie - Hilfen zum Ausstieg vor dem Einstieg

"Rote Linie – Hilfen zum Ausstieg vor dem Einstieg" ist ein Pro­gramm zur pri­mä­ren und se­kun­dären Prä­ven­tion von Rechts­ex­trem­is­mus in Hessen und bietet gezielt Workshops für junge Menschen an. Denn Jugendliche wachsen in einer Gesellschaft auf, in der Vor­urteile und Dis­kriminierungen all­täglich sind, und sie sind zudem eine bevorzugte Ziel­gruppe von rechts­extrem­en Ak­teur­en, Grup­pie­rung­en und für deren An­ge­bote. Sie werden um­wor­ben mit Musik, Grup­penzu­gehörig­keit­en und identitäts­stiftend­en Ak­tivität­en, Ein­stellung­en und Ver­halt­en und haben häufig bereits eigene Kennt­nisse und Er­fahrung­en gemacht.
Jugendlichen, die sich und die Welt auch in Bezug auf Rechts­ex­tremis­mus verstehen wollen, die ihr Wissen er­weitern wollen, die nach Ant­wort­en auf ihre Fra­gen suchen, bieten die Work­shops der "Roten Linie" einen Rahmen zum Fra­genstellen, zum Aus­tausch­en, zum Nach­denken darüber, was einem wichtig ist .und auch zum Aus­pro­bieren neuer Sicht­weisen und konkretem Tun.

Internet: http://rote-linie.net/index.php?bereich=angebote-zur-praevention-von-rechtsextremismus

 

„Schule machen ohne Gewalt" (SMOG) e. V. 

„Schule machen ohne Gewalt (SMOG)“ e.V.  ist ein Netzwerk gegen Gewalt und Sucht. Immer wieder rücken spektakuläre Vorkommnisse die Themen Gewalt und Sucht im Zusammenhang mit Schulen und Kindergärten in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Vor dem Hintergrund der zahlreichen Initiativen und Maßnahmen, die aber bisher vor Ort in der Regel nicht in eine Gesamtkonzeption eingebunden sind, hat „SMOG“ nach Wegen gesucht, wie Schulen und Kindergärten dem Problem begegnen können, insbesondere was mit einem Gesamtkonzept konkret für die Kinder und Jugendlichen getan werden kann.
„SMOG“ wurde im Jahr 1999 als ein Projekt der Polizei, des Jugendamtes und des Staatlichen Schulamtes im Vogelsbergkreis in Hessen initiiert und im Jahr 2001 auf Osthessen ausgedehnt. Es wird seit Februar 2002 ganz wesentlich getragen und weiterentwickelt durch den Verein SMOG e.V., Schlossbergweg 4, 36286 Neuenstein-Saasen.
Ziel ist es, dem Gewaltpotenzial präventiv und intervenierend mit einer Vernetzung der unterschiedlichsten Aktivitäten entgegenzutreten. So soll gesamtkonzeptionell die Entfaltung positiven Sozialverhaltens und eine stabile Persönlichkeitsentwicklung, insbesondere der jungen Menschen, gefördert werden.
Dabei hat SMOG hat sich zur Aufgabe gemacht, sein Netzwerk in der Prävention und Intervention weiterzuentwickeln und auszubauen sowie intensive Präventionsarbeit zu leisten, z. B. mit

  • Schulungs- und Informationsveranstaltungen,
  • Moderation von pädagogischen Tagen,
  • Seminarangeboten für Kinder und Jugendliche (Streitschlichtungen, Buslotsen-,
  • Antikonflikt-, Verhaltenstrainings) sowie für Eltern (SMOG-Elternschulen) und Lehrkräfte
  • (Streitschlichtungen)
  • Fortführung des Gewaltpräventionsprojektes „Faustlos“ an Kindergärten und Grundschulen

 

Internet: http://www.smogline.de/

 

 

 

Creative Change e. V.

Der Verein Creative Change e. V. aus Offenbach besteht aus einem internationalen Team aus jungen Theaterpädagogen, die sich auf kreative Weise für ein respektvolles Zusammenleben engagieren, indem das Team jeweils eine Woche lang in Schulklassen mit 8- bis 15-jährigen Kindern kleine Theaterstücke und Rollenspiele improvisiert. Das „fast therapeutische“ Theaterspielen ist dabei bewusstes und kreatives Werkzeug, um zum Thema Diskriminierungserfahrungen und Alltagsrassismus miteinander ins Gespräch zu kommen und reflektierend Bewusstsein zu bilden mit dem Ziel, Vorurteile abzubauen.
Denn die Zuwanderung hat die Bundesrepublik vor eine große Herausforderung gestellt. Es ist wichtig, dass besonders Schulen bei ihren Integrationsversuchen unterstützt werden. Es ist notwendig, Kinder und Jugendliche nicht nur für das Thema „Asyl“ und „Zuwanderung“ zu sensibilisieren, sondern sie zu vorurteilsfreien und demokratischen Menschen unserer Gesellschaft zu erziehen, um Ausgrenzung und Rassismus entgegen zu wirken und gleichzeitig den Demokratiegedanken zu stärken. Die Projekte von Creative Change fördern einen respektvollen und vorurteilsfreien Umgang unter allen Mitmenschen. Ethisches Denken und Handeln sowie Selbst- und Sozialkompetenzen bei Kindern und Jugendlichen mit Hilfe von Theaterarbeit zu fördern, ist ein übergeordnetes Ziel der Projektarbeit des Vereins Creative Change, der interaktiven Projekte speziell für Kinder bzw. Jugendliche in Grundschulen und weiterführende Schulen konzipiert hat.
Außerdem werden Fortbildungen für Lehrer/-innen, Schulsozialarbeiter/-innen, Referendare/-innen und andere pädagogische Fachangestellte angeboten als innovative Veranstaltungen, die den pädagogischen Fachkräften Tools für die Vorbereitung und die Durchführung einer effektiven theaterpädagogischen Arbeit in der Schule vermitteln.

Internet: http://cc-ev.de/, https://www.facebook.com/creativechangev/