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Ausstellungen informieren und klären anschaulich auf


05.09.2017

Derzeit laufen verschiedene interessante Ausstellungen in Hessen, die sich mit den Themen Geschichte und Demokratie beschäftigen. Wir geben einen kurzen Überblick.

Archivfoto: Ausstllung des Landesverbands Hessen des Verbands Deutscher Sinti und Roma
Archivfoto: Ausstllung des Landesverbands Hessen des Verbands Deutscher Sinti und Roma
  • In Kooperation mit dem DGB-Stadtverband Darmstadt zeigt der Landesverband Hessen des Verbands Deutscher Sinti und Roma seine Roll-Up-Ausstellung „Der Weg der Sinti und Roma“ noch bis zum 14. September 2017 im DGB-Haus in Darmstadt, Rheinstr. 50, 64283 DA. Die Ausstellung ist täglich (Mo. bis So.) zwischen 9 und 16 Uhr geöffnet.
    Am Freitag 15. September 19 Uhr lädt der Landesverband in Kooperation mit dem DGB-Ortsverband Ober-Ramstadt zur Eröffnung der Roll-Up-Ausstellung im Jugendzentrum TRIO, Nieder-Modauer Weg 10, in Ober-Ramstadt ein. Dort ist die Ausstellung vom 15. bis zum 26. September zu den Öffnungszeiten des Jugendzentrums zu sehen.
    Nähere Informationen >> Handzettel
  • Die Wanderausstellung „Das Mobile Lernlabor „Mensch, Du hast Recht(e)!“ zu Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechten Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechte ist noch bis zum 20. September 2017 in Friedberg zu sehen.
    Das Mobile Lernlabor ist ein innovatives Bildungsangebot für Jugendliche ab 14 Jahren zum Thema Rassismus und ist von Montag, 4. September, bis Mittwoch, 20. September 2017, vormittags für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 8 und nachmittags für Besucherinnen und Besucher kostenfrei und nur nach vorheriger Anmeldung geöffnet im barrierefreien Ausstellungsort Henry-Benrath-Schule, Am Seebach 8, 61169 Friedberg.
    Im Mobilen Lernlabor können Besucher/innen große Themen selbst entdecken. An zahlreichen interaktiven Stationen werden sie herausgefordert zum Mitmachen und Querdenken, zum Diskutieren und Träumen. Das Mobile Lernlabor „Mensch, Du hast Recht(e)!“ der Bildungsstätte Anne Frank ist mehr als eine typische Ausstellung. Es vermittelt Wissen nicht von oben herab, sondern möchte sein Publikum herausfordern, irritieren – und aktivieren.
    Anmeldung bitte per Mail oder telefonisch bei der Fachstelle Jugendarbeit des Wetteraukreises, Gabi Reuter, Telefon: 06031/83 3314, E-Mail: gabi.reuter@wetteraukreis.de
    Nähere Informationen auf https://www.demokratie-leben.de/programmpartner/veranstaltungen-unserer-programmpartner/einzelanansicht/cal-year/2017/cal-month/09/cal-event/wanderausstellung-mensch-du-hast-rechte-das-mobile-lernlabor.html
  • Die Ausstellung des Beratungsnetzwerks Hessen „RECHTSaußen – MITTENdrin? Rechtsextremismus: Erscheinungsformen und Handlungsmöglichkeiten“ ist noch bis zum 27. September 2017 in der Aula im Haus des Lebenslangen Lernens (HLL) in Dreieich-Sprendlingen, Frankfurter Str. 160-166 zu sehen (die Aula „Immanuel Kant“ befindet sich im EG, Haus 2).
    Die mobile Leih-Ausstellung „RECHTSaußen – MITTENdrin? Rechtsextremismus: Erscheinungsformen und Handlungsmöglichkeiten“ ist ein anschauliches Beispiel für die Informations- und Präventionsarbeit des „beratungsNetzwerk hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus“ und des Demokratiezentrums Hessen als dessen Geschäfts- und Koordinierungsstelle.
    Die Ausstellung zeigt auf insgesamt 25 Rollups – wissenschaftlich fundiert und illustrierend –Organisations- und Erscheinungsformen der vornehmlich jugendlichen „Erlebniswelt Rechtsextremismus“ genauso wie die Tendenzen zu rechtsextremen Einstellungen in Teilen der Bevölkerung und macht deutlich, dass Facetten von Rechtsextremismus nicht nur „rechts außen“, sondern „mittendrin“ in unserer Gesellschaft angekommen sind.
    Sie folgt den Fragen: Wie verbreitet sind rechtsextreme Einstellungen tatsächlich, wie entstehen sie und warum ist eine rechtsextreme Erlebniswelt für viele Jugendliche so attraktiv? Und vor allem: Was kann man gegen Rechtsextremismus tun?
    >> http://beratungsnetzwerk-hessen.de/ausstellung-rechts-au%C3%9Fen-mitten-drin-dreieich
  • Die Ausstellung des International Tracing Service (ITS) „Wohin sollten wir nach der Befreiung?“ – Zwischenstationen: Displaced Persons nach 1945“ ist derzeit noch bis zum 22. Oktober 2017 in Dieburg, zu sehen sein. Die Ausstellung wurde von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gefördert und macht in Dieburg im Museum Schloss Fechenbach, Eulengasse 8, Station.
    Mit der Ausstellung lenkt der International Tracing Service (ITS) – Mitglied im Beratungsnetzwerk Hessen – den Blick auf das Schicksal Überlebender der NS-Verfolgung, des Holocaust und der Zwangsarbeit, die von den Alliierten „Displaced Persons“ (DPs) genannt wurden.
    Nach der Befreiung mussten sie zunächst im Land der Täter von den Alliierten versorgt, aber auch verwaltet werden – und das verlangte eine ganz besondere Administration. Mehr als zehn Millionen DPs befanden sich nach 1945 in Europa. Die eigens eingerichteten DP-Camps wurden für sie zu Zwischenstationen.
    Die Ausstellung besteht aus rund zehn Themenstationen, in welche drei Vitrinen und Pulte, zwei Tablets, eine Video- und eine Hörstation integriert sind.
    Nähere Informationen und Begleitprogramm >> Flyer
  • „Frieden geht anders! – aber wie?“ ist der Titel einer multimedialen Ausstellung des Zentrums Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, die noch bis zum 25. Oktober 2017 in Großen-Buseck und Lich zu sehen ist.
    An konkreten Beispielen zeigt die Ausstellung multimedial, wie mit gewaltfreien Mitteln Kriege und Krisen verhindert oder beendet werden konnten. Die Ausstellung macht Mut, das Thema Frieden in den Blick zu nehmen, anstatt über Kriegsführung zu diskutieren.
    Vom 1. September bis 25. Oktober präsentieren die Fachstelle Gesellschaftliche Verantwortung und Bildung der evangelischen Dekanate Grünberg, Hungen und Kirchberg gemeinsam mit der Volkshochschule des Landkreises Gießen die Ausstellung in Großen-Buseck und Lich mit einem breiten Begleitprogramm. Workshops, Vorträge und eine Lesung laden dazu ein, sich mit dem Thema Frieden auseinanderzusetzen. Führungen für Gruppen sind auf Anfrage möglich.
    Vom 15. September bis 25. Oktober ist die Ausstellung in der Kreisvolkshochschule im vhs Haus in Lich, Kreuzweg 33, zu sehen.
    Weitere Informationen zur Ausstellung und dem Begleitprogramm >> Flyer