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Dokumentarisches Theater „Die NSU-Monologe“, Marburg


17.06.2019

Am Montag, 17. Juni 2019, um 19 Uhr wird das dokumentarische Theaterstück „Die NSU-Monologe. Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit“ im KFZ, Biegenstraße 13, in 35037 Marburg gezeigt. Einlass zu der Aufführung der „Bühne für Menschenrechte“ ist ab 18.15 Uhr; freie Platzwahl, Eintritt frei.

Die Aufführung ist der letzte Teil einer kleinen Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Nach dem NSU. Rassismus in der Gesellschaft“ in Marburg (s. Flyer unten).
Das Theaterstück „Die NSU-Monologe“ erzählt von den jahrelangen Kämpfen der Familien der NSU-Opfer Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat. Es erzählt von ihrem Mut, in der ersten Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern, und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den verlorenen geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen. Die „NSU-Monologe“ sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend. Roh und direkt liefern sie intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und gewinnen in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus besondere Aktualität.

Im Anschluss an das Theaterstück gibt es ein Nachgespräch, u. a. mit Seda Başay-Yıldız, Nebenklage-Anwältin im NSU-Prozess.

Weitere Informationen >> Flyer