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Für Bildungsträger


ANBIETER:

Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus und Rassismus - für demokratische Kultur in Hessen e.V. (MBT Hessen), Kassel

Das Versteckspiel im Jugendzimmer Oder: Moderne Erscheinungsformen
des Rechtsextremismus

Veranstaltung, Dauer: 90 Minuten

Ein wichtiger erster Schritt im Umgang mit rechtsextremen Tendenzen bei Jugendlichen ist das Erkennen und Einordnen der entsprechenden Erkennungsmerkmale. Das Erscheinungsbild in der rechten Szene hat sich in den letzten Jahren allerdings stark gewandelt. 

Das Verbot verfassungsfeindlicher Symbolen und Zeichen hat ein Versteckspiel in der rechten Szene ausgelöst, sodass sich über codierte Symbole und subkulturelle Trends ein rechter Lifestyle unter den Augen von Erwachsenen etablieren kann, ohne dass dieser als solcher erkannt wird.

Deswegen geht es im ersten Teil der Veranstaltung um die Fragestellungen: Wie erkenne ich rechtsaffine Jugendliche? Wie treten sie auf, welche Symbole und Zeichen sind wichtig und welche Musik ist in der rechten Szene angesagt?

In einem zweiten Teil geht es um die Strategien der Rechtsextremen. Wie versuchen sie Jugendliche zu erreichen und was macht die Attraktivität für manche Jugendliche dabei aus? In einem weiteren Schritt beleuchten wir rechtsextreme Strukturen und informieren, was es an Neonazi-Aktivitäten in der Region aktuell gibt.

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Rechtsextreme Wirklichkeitsdeutungen
Vortragsveranstaltung, Dauer: 90 Minuten

In diesem Vortrag sollen rechtsextreme Deutungen von Gesellschaft analysiert werden. Inzwischen bieten Parteien wie NPD als auch lose Zusammenschlüsse wie etwa Kameradschaften Deutungen für alle möglichen gesellschaftlichen Entwicklungen an. Die Spanne reicht von Globalisierung über Sozialabbau bis hin zu Gentechnik. Es gibt kaum noch Felder, die nicht auch von ganz rechts besetzt werden. Dabei werden weit verbreitete Argumentationen aufgenommen und in ein rechtsextremes Weltbild eingepasst. Was macht diese modernisierte Form von Rechtsextremismus attraktiv, was steckt hinter scheinbar harmlosen Forderungen und wie kann man dem begegnen, sind Fragen, die wir uns stellen werden.

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Von Freiwild über NS-Rap bis Stahlgewitter -
was Musik mit rechtsextremer politischer Agitation zu tun hat
Vortrag

Nie war es so einfach, an rechtsextreme Musik heran zu kommen. Man muss nicht auf konspirative Konzerte fahren, sondern kann mit einigen Klicks jeglichen Musikgeschmack befriedigen. Die Neonaziszene nutzt Musik als Mittel, ihre Inhalte emotional aufgeladen an Jugendliche zu tragen, die sonst vermutlich kaum Kontakt dazu hätten.
In einem Vortrag soll ein Überblick über die rechtsextreme Musikszene und ihre Inhalte gegeben werden und was in Nordhessen davon zu merken ist. Und vor allem, wie kann pädagogisch darauf reagiert werden, wenn ein Jugendlicher/eine Jugendliche fragwürdige Musik besitzt bzw. verbreitet.

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Rechtspopulistisch? Rechtsextrem?
Vortragsveranstaltung, Dauer: 90 Minuten

Nicht erst mit den Erfolgen der AFD bei den letzten Kommunal- und Landtagswahlen scheinen die bis dahin sicher geglaubten Grenzen zwischen extremer Rechter und national-konservativen Parteien und deren Inhalten zu verschwimmen. Haben wir es wirklich mit einem neuen Phänomen zu tun? Wo sind die Überschneidungen zwischen rechtsextremer Agitation etwa durch die NPD, den Demonstrationen „besorgter Bürger“ (z. B. Pegida) und der AFD? Wie passt es zusammen, wenn aus der AFD heraus einerseits die konservative Lücke geschlossen werden soll, die angeblich die CDU hinterlassen hat, und andererseits Positionen einer bis dahin kaum beachteten neu-rechten Bewegung propagiert werden, die für ein anderes Gesellschaftssystem steht.
Der Vortrag möchte über Erscheinungsformen und Umgang mit der modernisierten Rechten aufklären.

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Das wird man doch mal sagen dürfen!?
Argumentieren gegen Stammtischparolen
Vortragsveranstaltung, Dauer: 90 Minuten

„Die Asylanten kommen doch nur hier her, weil sie hier Sozialhilfe bekommen! Die linksgrün-versifften Gutmenschen haben keine Ahnung! Der Lügenpresse glaub ich gar nichts mehr!“ Solchen und ähnlichen Aussagen begegnet man immer häufiger – im Familienkreis, im Verein, auf facebook und anderen sozialen Netzwerken. Der Vortrag gibt eine Einordnung darüber, welche Weltbilder hinter solchen Parolen stehen, was der Unterschied zwischen Meinungsfreiheit und menschenverachtenden Einstellungen ist und wie man diesen begegnen kann.

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Ehrenamtliche stärken im Umgang mit menschenfeindlichen Vorurteilen
Workshop für ehrenamtlich Engagierte, Dauer: vier bis sechs Stunden

Kaum ein Thema hat die öffentliche (und auch private) Diskussion so beherrscht wie das Thema Flüchtlinge. Die Zunahme von Rassismus gegen Geflüchtete im öffentlichen Raum beschäftigt auch die vielen Menschen, die sich haupt- oder ehrenamtlich für eine menschenwürdige Gesellschaft und auch für Geflüchtete einsetzen. Diese wollen wir in unserem Seminar auf verschiedene Weisen stärken.

In einer Reflexionsphase wird es zunächst um die eigenen Erfahrungen gehen: Wo erleben Sie Vorurteile und Ressentiments gegenüber Geflüchtete; wo sind Sie selbst mit flüchtlingsfeindlichen Haltungen konfrontiert? Dabei geht es ebenso um Begegnungen im öffentlichen Raum, beispielsweise im Bus oder in der Bahn, wie auch bei Behördengängen oder auch im familiären Kontext. Die Situationen aber auch die Inhalte unterscheiden sich, entsprechend unterschiedlich sind mögliche Handlungsstrategien, um die es in diesem Workshop gehen wird.
In einem zweiten Teil besteht die Möglichkeit verschiedene Kommunikationsstrategien und Handlungsoptionen zu erproben.
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Informationen und Anmeldung zu allen oben genannten Veranstaltungen/Vorträgen bei

MBT Hessen e.V.
Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus und Rassismus - für demokratische Kultur in Hessen e. V.
Richard-Roosen-Straße 11
34123 Kassel
Tel.: 0561/8616766

E-Mail: info@mbt-hessen.org
Internet: www.mbt-hessen.org



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