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„IKARus“ – Ausstieg aus dem rechten Milieu


Im aktuellen „Porträt des Monats“ stellen wir das Aussteigerprogramm „IKARus“ vor.

Logo von "IKARus"
Logo von "IKARus"

Wenn Rechtsextreme aussteigen wollen, hilft das IKARus-Programm des Landeskriminalamts (LKA) Hessen beim Start in ein neues Leben.


Wer sich aus der rechtsextremen Szene lösen will, braucht nicht nur Mut, sondern vor allem Rat und konkrete Hilfestellung. Deshalb wurde zum Absprung aus der rechten Szene im Jahr 2003 auf Initiative der hessischen Landesregierung das Projekt „Ausstiegshilfen Rechtsextremismus in Hessen“ ins Leben gerufen.

Das Aussteigerprogramm „IKARus – Informations- und Kompetenzzentrum-Ausstiegshilfen Rechtsextremismus“ im Hessischen Landeskriminalamt bietet Rechtsextremen Hilfe an und unterstützt sie auf dem Weg aus der rechten Szene.

Warum Ausstiegshilfen Rechtsextremismus?

Wer bei rechtsextremistischen Gruppierungen aktiv ist oder mit ihnen sympathisiert und den Gedanken in sich trägt, sich von dieser Szene zu lösen, braucht Courage und vor allem Hilfe und Beratung. Die Geschäftsstelle des Projekts „IKARus“ – Informations- und Kompetenzzentrum-Ausstiegshilfen Rechtsextremismus – ist erste Kontaktadresse, Ansprechpartner, Berater, Betreuer und konkreter Helfer, um den Absprung und somit den Ausstieg zu schaffen.

Die Arbeit mit jungen Menschen, die aus der rechten Szene aussteigen wollen, ist vielfältig und berührt dabei verschiedene Problemlagen. Daher arbeiten hier speziell qualifizierte Polizeibeamte und Verwaltungsfachkräfte in Kooperation mit Fachkräften aus der Sozialarbeit.

 

Wem kann geholfen werden?

  • Personen, die aus der Szene aussteigen wollen, egal ob Mitläufer oder Aktivisten

  • Personen aus dem Umfeld des Rechtsextremismus, die Orientierung und Beratung suchen

  • Eltern und direkten Angehörigen, die unmittelbar betroffen und hilflos sind, weil sich ihr Kind / Geschwister / Enkel / etc. in der rechten Szene aufhält oder gerade dabei ist, in diese Szene abzugleiten

  • Jedem, der mit dem Phänomen Rechtsextremismus konfrontiert wird und nicht weiß, wie damit umzugehen

     

    Was bietet IKARus?

  • Kompetente Information und Beratung

  • Unterstützung bei der Suche nach beruflichen und/oder schulischen Perspektiven

  • Enge Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden in Gefährdungsfragen

  • Vermittlung in professionelle Hilfe bei Suchtproblematik oder psychischen Problemen

  • Hilfe bei einem notwendigen Wohnortwechsel

  • Vermittlung / Begleitung zu Ämtern oder Beratungseinrichtungen

  • Hilfe in Konfliktsituationen mit Eltern, Lehrern, Arbeitgebern, etc

  • Finanzielle Unterstützung bei Entfernung / Umgestaltung einschlägiger Tätowierungen

  • Anonym und hilfreich, die Hotline zum Absprung: 0611 – 83 57 57

     

     

    Kontakt

    Geschäftsstelle IKARus
    Hölderlinstr. 1-5
    65187 Wiesbaden
    Tel. 0611 / 83 57 57
    Fax 0611 / 83 13 45
    E-Mail: ikarus.wbn@t-online.de
    Web: http://ikarus-hessen.de/