Das Bundesprogramm: "kompetent. für Demokratie"
Mit Start des Bundesprogramms "kompetent. für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" zum 01. Juli 2007 begann in acht Bundesländern die Einrichtung von landesweiten Beratungsnetzwerken und Mobilen Interventionsteams. Mit dabei waren alle neuen Bundesländer sowie Bayern und Niedersachsen. Im Laufe des 2. Halbjahres 2007 stiegen Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in das Programm ein. Mittlerweile wurde in allen Bundesländern Beratungsnetzwerke eingerichtet.
Das Programmziel ist auf fachkompetente Beratungsarbeit bei lokalen krisenhaften Situationen auf Grund rechtsextremistischer, fremdenfeindlicher und antisemitischer Einflussnahme ausgerichtet.
Zur Umsetzung des Programms wurde eine Zentralstelle in der Stiftung Demokratische Jugend eingerichtet. Sie bietet den Ländern fachlichinhaltliche Unterstützung bei der Zusammenstellung, Implementierung, Koordinierung und Begleitung der landesweiten Beratungsnetzwerke an.
Das Programm wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
HINTERGRUND DES PROGRAMMS
Die Verfestigung rechtsextremistischer, fremdenfeindlicher und antisemitischer Strukturen im Gemeinwesen und deren gezielte Einflussnahme auf die Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger bedrohen die demokratische Grundordnung unserer Gesellschaft. Dies kann zu krisenhaften lokalen Situationen führen, in denen sowohl die Betroffenen als auch die vor Ort zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner hilflos reagieren. Sie benötigen in dieser Situation fachkompetente Beratungshilfe von außen.
Das neue Bundesprogramm "Förderung von Beratungsnetzwerken - Mobile Intervention gegen Rechtsextremismus" ergänzt insbesondere auch in der Fläche sinnvoll das präventiv angelegte Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus"
INHALT DES PROGRAMMS
Das Bundesprogramm "kompetent. für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" unterstützt:
- die Einrichtung und Entwicklung von landesweiten Beratungsnetzwerken, aus denen anlassbezogene, unmittelbar und zeitlich befristet Mobile Interventionsteams gebildet werden zur Intervention vor Ort (Säule 1);
- der modellhaften Entwicklung und Erprobung neuer Beratungsansätze (Säule 2);
- der Organisation von Informations- und Erfahrungsaustausch, der Qualifizierung der Mobilen Interventionsteams sowie der Evaluation der gewonnenen Ergebnisse des Programms (Säule 3).
Mehr Informationen auf der Homepage des Bundesprogramms
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