Literatur
Hier finden Sie Literaturempfehlungen zum Thema Rechtsextremismus und ebenso zum Thema Nationalsozialismus. Unsere Literaturempfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir bemühen uns, regelmäßig diese Seiten zu aktualisieren. Wir freuen uns sehr über Ihre Anregungen und Vorschläge.
Noch zwei Empfehlungen:
Auf der neuen Online-Plattform kompetent. für Demokratie werden ausgewählte Studien zu den verschiedenen Facetten von Rechtsextremismus vorgestellt. Über diesen Link gelangen Sie zu den Kurzrezensionen.
Die Vielfalt-Mediathek versammelt Materialien, die im Rahmen der Bundesprogramme „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und „kompetent. für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“ sowie ihres Vorläuferprogramms „Jugend für Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ entstanden sind.
Sie bietet:
- Bildungsmaterialien zu Rechtsextremismus, Rassismus
- Antisemitismus, Interkulturellem Lernen, Migration
- Trainingsordner und Handbücher, Kataloge und Verzeichnisse Kurz- und Dokumentarfilme und Musik-CD’s
- Dokumentationen der Lokalen Aktionspläne
- Kontaktadressen einzelner Projektträger
- einen Verleihservice
Das besondere Buch:

Dietmar Molthagen, Lorenz Korgel (Hg.)
Handbuch für die kommunale Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus. Friedrich-Ebert-Stiftung. Berlin 2009. 20 Aufsätze, 356 Seiten.
Punktuelle Wahlerfolge rechtsextremer Parteien bei den Kommunalwahlen am 7.6.09 haben
gezeigt, dass sich das Problem Rechtsextremismus nicht von selbst erledigen wird. Im Gegenteil,die Ergebnisse bestätigen, dass es der extremen Rechten in einigen Regionen Deutschlands bereits gelungen ist, sich in kommunalen Strukturen zu verankern „In der Kommune wird der Kampf gegen Rechtsextremismus entschieden“, meint Dr. Dietmar Molthagen, Leiter des Projekts der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Rechtsextremismus und Mitherausgeber des neuen Kommunalhandbuchs. „Deshalb müssen das Wissen und die Kompetenzen da ankommen, wo sie gebraucht werden: Bei kommunalen Akteuren in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.“
Zu diesem Zweck versammelt das Kommunalhandbuch Tipps für kommunale Handlungsmöglichkeiten gegenüber rechtsextremen Aufmärschen, bei (versuchtem) Immobilienerwerb, bei rechtsmotivierten Gewalttaten, angesichts von Szene-Läden, gegenüber rechtsextremen Mandatsträgern in Kommunalparlamenten u.a. Zusätzlich werden Möglichkeiten zur Prävention aufgezeigt beispielsweise Demokratieförderung durch Partizipation, Gemeinwesenentwicklung und der Förderung des interkulturellen Zusammenlebens.
Jedes Kapitel enthält Informationen über Aktionsformen und Strategien der rechtsextremen Szene, Praxisbeispiele und Tipps für Gegenmaßnahmen sowie juristische Hinweise.
Zu den Autor/innen gehören u.a.:
• Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister von Jena
• Prof. Dr. Uwe Berlit, Richter am Bundesverwaltungsgericht
• Heike Kleffner, Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt
• Alexander Häusler, Forschungsstelle Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf
• Lorenz Korgel, Koordinator des Berliner Beratungsnetzwerks
Quelle: Pressemitteilung der Friedrich-Ebert-Stiftung, http://www.fes.de/rechtsextremismus/ (Datum des Zugriffs: 16.06.2009)
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