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Neue Zeitschrift für Demokratie


Ein wissenschaftliches Forum für Demokratiestärkung und gegen Rechtsextremismus und Rassismus bietet die neue Zeitschrift "Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit".

Neue Zeitschrift "Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit"
Neue Zeitschrift "Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit"

„Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ nennt sich eine neue wissenschaftliche Zeitschrift, die eine Plattform bieten will für den gegenseitigen Austausch guter Ansätze aus Wissenschaft und Praxis gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus, Rechtsextremismus, gewaltorientierten Islamismus und anderen Abwertungs- und Ausgrenzungsphänomenen.
Im Redaktionsteam der neuen Zeitschrift sind auch Mitarbeiter des an der Philipps-Universität Marburg ansässigen Demokratiezentrums Hessen vertreten.

Zur Zielgruppe gehören Akteure in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen, der Erwachsenenbildung, der Mobilen Beratung und der Opferberatung, der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit, themenrelevanten Verbänden und Vereinen, der Prävention von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Gewalt sowie der Sozial-, Politik- und Erziehungswissenschaft, der Soziologie und der Kriminologie.

Die erste Ausgabe widmete sich unter der Überschrift „Gute Flüchtlinge, schlechte Flüchtlinge?!“ einem hoch aktuellen Thema, denn kaum ein Thema polarisiert derzeit so sehr wie die sogenannte „Flüchtlingskrise“.

Tirelseite der neuen Ausgabe von "Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit" Im aktuellen zweiten Heft (Herbst 2016) geht es um den sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU), denn auch fünf Jahre nach dem Öffentlichwerden der NSU-Täterschaft an mindestens zehn rassistisch motivierten Morden gibt es noch viele offene Fragen zur Vernetzung und Einbindung des mutmaßlichen Täter-Trios in die rechtsextreme Szene, zu ihren Kontaktleuten, Helfern und Mitwissern „vor Ort“ sowie zur Arbeit von Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten. Beinahe wöchentlich kommen hierzu neue Informationen und Details ans Licht.

Das neue Themenheft „NSU. Die Folgen“ versucht, aus unterschiedlichen Perspektiven einen Beitrag zu einer sorgfältigen Aufbereitung, Sortierung, Einordnung und Interpretation der zahlreichen bekannt gewordenen Informationen und ihrer Zusammenführung zu einem Gesamtbild des NSU-Komplexes zu leisten.

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis untersuchen dabei im neuen Heft u. a. die Themen:
• Der NSU und die Folgen für die politische Kultur in Deutschland
• Was nützt Ausstiegshilfe?
• Todesopfer rassistischer Gewalt: unterschiedliche Perspektiven von Staat und Zivilgesellschaft
• Wie ist die Bilanz der Untersuchungsausschussarbeit?
• Folgen und Konsequenzen des NSU-Anschlags auf die Keupstraße aus der Sicht von Engagierten der Initiative „Keupstraße ist überall“

Die neue Zeitschrift „Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ erscheint halbjährlich im Wochenschau Verlag. Zum Kennenlernen bietet der Wochenschau Verlag die Zeitschrift ein Jahr lang zum halben Preis an.

Weitere Informationen unter: http://demokratie-gegen-menschenfeindlichkeit.de/
http://demokratie-gegen-menschenfeindlichkeit.de/aktuelles-heft/

http://www.wochenschau-verlag.de/nsu-2382.html