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„Demokratiepädagogik & Bildung gegen Rechtsextremismus“: Neuer Flyer erschienen


28.11.2019

Unter dem Motto „Herz statt Hetze“ hat die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe) einen neuen Flyer herausgegeben, der Bildung gegen Rechtsextremismus als zentrales Themenfeld der Demokratiepädagogik beschreibt und den didaktischen Dreiklang „Wahrnehmen, Deuten, Handeln“ in der pädagogischen Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus illustriert.

Cover des Flyers „Demokratiepädagogik & Bildung gegen Rechtsextremismus“
Cover des Flyers „Demokratiepädagogik & Bildung gegen Rechtsextremismus“
Der 8-seitige Flyer „Demokratiepädagogik & Bildung gegen Rechtsextremismus“ ist in Kooperation mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) entstanden und Teil der Reihe „Facetten der Demokratiebildung“, die inhaltliche und konzeptionelle Bezüge zwischen der Demokratiepädagogik und benachbarten Bildungsfeldern aufzeigt und Anregungen gibt, wie die Ansätze und Konzepte ineinandergreifen und zusammenwirken können.

Hintergrund für den Flyer ist, dass der gesellschaftliche Rechtsruck, der sich in einem Erstarken rechtspopulistischer Parteien, einer zunehmenden Verrohung des öffentlichen Diskurses und im Anstieg rechter Gewalttaten niederschlägt, deutlich macht, dass Bildung gegen Rechtsextremismus ein zentrales Themenfeld der Demokratiepädagogik sein muss. 

Kinder und Jugendliche sollen nicht nur mit den Werten und Errungenschaften der Demokratie vertraut gemacht, sondern auch dafür sensibilisiert werden, wodurch diese Errungenschaften bedroht sind. Rechtspopulistische und rechtsextreme Akteure führen in diesem Zusammenhang zunehmend eine angebliche „Neutralitätspflicht“ von Pädagog*innen ins Feld, um eine kritische Auseinandersetzung mit dieser Thematik als „zu ideologisch“ zu diffamieren. Die Forderung nach Neutralität führt insbesondere bei Lehrer*innen zur Verunsicherung: Dürfen eigene Positionen eingebracht werden? Welche Positionen können im Kontext einer demokratischen Ausein-andersetzung verhandelt werden? Welche müssen zurückgewiesen werden?

Bildung gegen Rechtsextremismus befähigt Jugendliche dazu, rechtsextreme Ideologien als unvereinbar mit demokratischen Werten zu erkennen und bestärkt sie darin, gegen demokratiefeindliche Positionen Stellung zu beziehen. Hier setzt der didaktische Dreiklang „Wahrnehmen, Deuten, Handeln“ in der pädagogischen Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus an.

Der Flyer kann hier kostenlos downloaden oder bestellen >>

https://www.degede.de/mediathek/faltblatt-demokratiepaedagogik-bildung-gegen-rechtsextremismus/