Presseschau zur Vorstellung des Jahresberichts 2025
Landesweite Aufmerksamkeit für ein wichtiges Thema
08.10.2026 Marburg. Große Aufmerksamkeit für das Beratungsnetzwerk Hessen: Die Vorstellung des Jahresberichts 2025 hat über die Landesgrenzen hinweg große Resonanz gefunden. Die Beiträge machen sichtbar, wo Menschen Unterstützung brauchen und welche Rolle das Beratungsnetzwerk Hessen dabei spielt. Besonders deutlich wird das im Kommentar der Frankfurter Rundschau, der die Bedeutung der Arbeit würdigt und eine verlässliche Finanzierung fordert.
Das Demokratiezentrum Hessen hat seinen Jahresbericht erstmalig während einer Pressekonferenz vorgestellt. Diese fand in Butzbach-Nieder-Weisel im Rahmen der Klausurtagung „Demokratische Regression verstehen – Praxis und Forschung im Dialog“ statt. Im Umfeld der Vorstellung haben Nachrichtenportale, Regionalmedien, Fachmedien und der Hessische Rundfunk die Ergebnisse aufgegriffen.
Für das Beratungsnetzwerk zeigt das enorme Medienecho, dass die Expertisen aus der Beratung einen Weg in die öffentliche Debatte finden. Die Berichte nehmen die Herausforderungen an Schulen, in Kommunen und im Alltag von Betroffenen in den Blick. Sie machen zugleich deutlich, dass es Menschen und Einrichtungen gibt, die bei rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Vorfällen unterstützen können.
Ein erfahrenes Netzwerk mit einer wichtigen Aufgabe
Die Frankfurter Rundschau beschreibt in ihrem Bericht „einen hohen Bedarf an Rat und Hilfe gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus“. Sie stellt die Arbeit der Mobilen Beratung, der Opfer- und Betroffenenberatung response und der Roten Linie vor. Damit erhalten die Zahlen des Jahresberichts einen konkreten Bezug: Hinter den Beratungsfällen stehen Menschen, die Hilfe suchen, und Fachkräfte, die sie begleiten.
Noch deutlicher ordnet Hanning Voigts die Bedeutung dieser Unterstützung in seinem begleitenden Kommentar ein. Er würdigt „ein etabliertes und erfahrenes Netzwerk“ und schreibt: „Und es ist wichtig, dieses Netz weiter auskömmlich mit hessischem Steuergeld zu finanzieren.“ Der Kommentar verbindet die gesellschaftlichen Herausforderungen mit der Frage, welche Unterstützung Hessen braucht. Aus unserer Sicht ist das ein wichtiger Beitrag dazu, Beratung als Teil einer handlungsfähigen demokratischen Gesellschaft wahrzunehmen.
Schulen übernehmen Verantwortung
Besondere Aufmerksamkeit findet der Schwerpunkt Schule. Die Medien berichten über rechtsextreme Symbole, rassistische Äußerungen, Bedrohungen und Konflikte im Schulalltag. Sie greifen dabei auch die Frage auf, wie Schulen reagieren und Unterstützung erhalten können.
News4teachers zitiert DZH-Leiter Dr. Reiner Becker mit den Worten: „Sie suchen Unterstützung, weil sie Verantwortung übernehmen. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von demokratischer Wachsamkeit.“ Gemeint sind Lehrkräfte, Schulleitungen, Schulsozialarbeit und Eltern, die Vorfälle ernst nehmen. Das Fachmedium trägt damit eine wichtige Perspektive weiter: Wer Beratung sucht, handelt und übernimmt Verantwortung. Für die Demokratiearbeit ist es bedeutsam, dass neben den Problemen auch diese Handlungsmöglichkeiten sichtbar werden.
Beratungsbedarf wird verständlich und Hilfe auffindbar
Auch die Anforderungen an die Beratung selbst werden aufgegriffen. „Beratung wird komplexer und dauert teils Jahre“, lautet eine Zwischenüberschrift des von n-tv veröffentlichten dpa-Berichts. Sie fasst zusammen, weshalb der leichte Rückgang der neuen Beratungsfälle keine Entwarnung bedeutet: 2025 wurden 302 neue Fälle aufgenommen und 62 Beratungen aus dem Vorjahr fortgesetzt. Längere und anspruchsvollere Prozesse binden die Beratungsteams weiterhin stark.
Der hr ergänzt seine Berichterstattung um konkrete Hilfsangebote. Auf hessenschau.de heißt es: „Wer in Hessen rechtsextremistische, rassistische oder antisemitische Vorfälle erlebt, findet bei mehreren spezialisierten Stellen Hilfe.“ Anschließend werden unter anderem das Beratungsnetzwerk und response vorgestellt. Der Bericht schafft damit einen Zugang zu Unterstützung für Menschen, die selbst betroffen sind oder in ihrem Umfeld handeln möchten.
Aus der Presseschau nehmen wir deshalb mit: Erfahrungen aus der Praxis, verständliche Einordnungen und Hinweise auf Hilfe gehören zusammen. Wenn Medien diese Verbindung aufgreifen, können sie zu einer öffentlichen Auseinandersetzung beitragen, die neben den Gefährdungen auch Möglichkeiten demokratischen Handelns zeigt. Die Verbreitung unseres Jahresberichts gibt dieser Arbeit mehr öffentliche Präsenz.
Quellen und Beiträge
Frankfurter Rundschau – Bericht
Frankfurter Rundschau – Kommentar
hessenschau.de – Onlinebericht
tagesschau.de – Übernahme des hr-Berichts
News4teachers – Fachmedienbeitrag
hr-INFO – Radiobeitrag
Veröffentlichungen der dpa Meldung zum Beratungsbedarf an Schulen
WELT
https://www.welt.de/article6ab654d280ab3b5fffaedf72
Süddeutsche Zeitung
ZEIT ONLINE
https://www.zeit.de/news/2026-09/25/rechtsextreme-vorfaelle-schulen-sind-keine-inseln
n-tv
Borkener Zeitung
Frankenpost
WNOZ
Main-Post
Nordbayerischer Kurier
Neue Presse Coburg
Veröffentlichungen zur Krise der Parteien
WELT
Süddeutsche Zeitung
n-tv
stern
WNOZ
Borkener Zeitung
Main-Post
Nordbayerischer Kurier
Neue Presse Coburg
Frankenpost




