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Zeitschrift macht sich für Demokratie stark


Ein wissenschaftliches Forum für Demokratiestärkung und gegen Rechtsextremismus und Rassismus bietet die neue Zeitschrift "Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit".

Neue Zeitschrift "Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit"
Neue Zeitschrift "Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit"

„Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ nennt sich eine neue wissenschaftliche Zeitschrift, die eine Plattform bieten will für den gegenseitigen Austausch guter Ansätze aus Wissenschaft und Praxis gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus, Rechtsextremismus, gewaltorientierten Islamismus und anderen Abwertungs- und Ausgrenzungsphänomenen. Im Redaktionsteam der neuen Zeitschrift sind auch Mitarbeiter des an der Philipps-Universität Marburg ansässigen Demokratiezentrums Hessen vertreten, wo auch die Themen- und Beitragskoordination sowie die Redaktion stattfindet.

Zur Zielgruppe gehören Akteure in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen, der Erwachsenenbildung, der Mobilen Beratung und der Opferberatung, der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit, themenrelevanten Verbänden und Vereinen, der Prävention von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Gewalt sowie der Sozial-, Politik- und Erziehungswissenschaft, der Soziologie und der Kriminologie.

  • Die erste Ausgabe widmete sich unter der Überschrift „Gute Flüchtlinge, schlechte Flüchtlinge?!“ einem hoch aktuellen Thema, denn kaum ein Thema polarisierte 2015 und 2016 so sehr wie die sogenannte „Flüchtlingskrise“ zwischen Willkommenskultur und Hasstiraden. Das Premieren-Heft der neuen Zeitschrift "Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit" behandelt dies in aller Ausführlichkeit. Die Beiträge setzen sich kritisch mit den aktuellen politischen Debatten und ihren Auswirkungen auf die Praxis sowie der Wirkungsmacht menschenfeindlicher Stimmungsmache auseinander. 

 

  • Im zweiten Heft (Herbst 2016) ging es um den sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU). Das Themenheft „NSU. Die Folgen“ versucht, aus unterschiedlichen Perspektiven einen Beitrag zu einer sorgfältigen Aufbereitung, Sortierung, Einordnung und Interpretation der zahlreichen bekannt gewordenen Informationen und ihrer Zusammenführung zu einem Gesamtbild des NSU-Komplexes zu leisten.

 

  • Die dritte Ausgabe ist „Zeitenwende“ überschrieben und geht der Frage nach, was die Ereignisse mit der Stimmung im Land gemacht haben. Während einerseits rechtspopulistische Kräfte erstarken, Hass und Hetze gegen Minderheiten mitunter in Gewalt umschlagen, ist andererseits das Engagement der Zivilgesellschaft in der Flüchtlingsarbeit ungebrochen. Trotz einer mehrheitlichen Zustimmung zur Demokratie in der Bevölkerung ist eine tiefe Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft erkennbar – eine Zeitenwende? Dazu gibt es Beiträge wie „Vorurteilspotentiale und Rechtspopulismus“, „Eine politische Kulturanthropologie der Bürgerbeteiligung“, „Die Bedeutung von Sprache in polarisierten Zeiten“, „Auswirkungen auf die Arbeit in der Mobilen Beratung“, „Pegida und Sachsen: Was bleibt?“, „Lokales Klima der Bedrohung von engagierten Akteuren“, „Politische Bildung in Zeiten von Pegida“ und „Rechtspopulismus in Österreich – Der Aufstieg der FPÖ“.

 

  • Die Ausgabe 2/2017 befasst sich mit dem Schwerpunktthema „Diskursverschiebung“, die auf gesellschaftlicher bis hin zur familiären Ebene zu beobachten ist. Soll man mit den Rechten sprechen, weil sich dies für eine wehrhafte Demokratie und Demokraten/innen so gehört? Oder haben Rechte, die Menschenfeindlichkeit verbreiten, im demokratischen Raum nichts zu suchen? Ist es gar töricht, der Rechten zu viel Podium zu bieten, weil sie dies in der Eigendynamik von Podien nur befördert? Wann, wie, unter welchen Bedingungen und mit wem kann, soll, muss man sich auseinandersetzen oder auch nicht? Antworten dazu liefern die Beiträge des Hefts 2/2017.

  • Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ 1/2018 zum Schwerpunkt „Heuristiken“ fragt, ob wir unter den sich verändernden gesellschaftlichen Vorzeichen noch richtig aufgestellt sind. Welche Konzepte aus Wissenschaft und Praxis gibt es, die systematisch Abwertung und Ausgrenzung von Personen analysieren? Was ist von diesen Konzepten praktisch brauchbar mit Blick auf die Herausforderungen der Zeit? In zehn Beiträgen stellen renommierte Autoren/innen ihre jeweiligen Konzepte aus der Perspektive von Wissenschaft bzw. Praxis vor.



Die Zeitschrift „Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ erscheint halbjährlich im Wochenschau Verlag. Zum Kennenlernen stellt der Wochenschau Verlag allen Interessierten das aktuelle Heft kostenlos zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: http://demokratie-gegen-menschenfeindlichkeit.de/
http://demokratie-gegen-menschenfeindlichkeit.de/aktuelles-heft/