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Neue wissenschaftliche Zeitschrift widmet sich zum Auftakt dem Thema „Flüchtlinge“


Marburger Uni-Wissenschaftler sind im Redaktionsteam von "Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit"

Neue Zeitschrift "Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit"Zwischen Willkommen und Hass: Kein Thema polarisiert derzeit so sehr wie die sogenannte „Flüchtlingskrise“. Das erste Heft der neuen Zeitschrift "Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit" widmet sich dem in aller Ausführlichkeit. Unter dem Titel „Gute Flüchtlinge, schlechte Flüchtlinge?!“ setzen sich die Beiträge kritisch mit den aktuellen politischen Debatten und ihren Auswirkungen auf die Praxis sowie der Wirkungsmacht menschenfeindlicher Stimmungsmache auseinander. Im Redaktionsteam der neuen Zeitschrift sind auch Tina Dürr und Dr. Reiner Becker vom an der Philipps-Universität Marburg ansässigen Demokratiezentrum Hessen sowie Prof. Dr. Benno Hafeneger vertreten.

Im Premierenheft „Gute Flüchtlinge, schlechte Flüchtlinge?!“ werden Best Practice-Beispiele zivilgesellschaftlichen Engagements vorgestellt und Herausforderungen für die Entwicklung einer demokratischen Kultur aufgezeigt. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis gehen unter anderem diesen Fragen nach:

- Wie ist die Haltung der deutschen Bevölkerung gegenüber Geflüchteten?
- Wem wird in welchem Ausmaß Schutz oder Asyl gewährt?
- Ist die AfD der parlamentarische Arm der Pegida-Proteste?
- Wie soll Gesellschaft und Politik mit der gegenwärtigen Situation umgehen?
- Wie funktioniert mobile Beratung in Kommunen?
- Interview mit Günter Burkhardt: Warum brauchen Menschen Schutz?

„Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ erscheint halbjährlich im Wochenschau Verlag. Zum Kennenlernen stellt der Wochenschau Verlag allen Interessierten das aktuelle Heft kostenlos zur Verfügung.

Die neue Zeitschrift möchte eine Plattform bieten für den gegenseitigen Austausch guter Ansätze aus Wissenschaft und Praxis gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus, Rechtsextremismus, gewaltorientierten Islamismus und anderen Abwertungs- und Ausgrenzungsphänomenen. 
Zur Zielgruppe gehören Akteure in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen, der Erwachsenenbildung, der Mobilen Beratung und der Opferberatung, der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit, themenrelevanten Verbänden und Vereinen, der Prävention von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Gewalt sowie der Sozial-, Politik- und Erziehungswissenschaft, der Soziologie und der Kriminologie.

Weitere Informationen findet man unter: http://demokratie-gegen-menschenfeindlichkeit.de/