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Hilfen zum Ausstieg vor dem Einstieg


Im aktuellen „Porträt des Monats“ stellt sich die „Rote Linie – Hilfen zum Ausstieg vor dem Einstieg" vor.

Logo  von "ROTE LINIE"- Hilfen zum Ausstieg vor dem Einstieg
Logo von "ROTE LINIE"- Hilfen zum Ausstieg vor dem Einstieg

„Rote Linie – Hilfen zum Ausstieg vor dem Einstieg" ist ein Landesprogramm zur Prävention von Rechtsextremismus in Hessen und dient der Beratung und Begleitung von Akteuren und Betroffenen im Themenfeld Rechtsextremismus. Das seit 2010 hessenweit tätige Team bemüht sich darum, dass potenziell gefährdete junge Menschen, die "rote Linie" zu Radikalisierung und Extremismus nicht überschreiten.
Hier sein Porträt:

Die „Rote Linie“ ist die zentrale sozialpädagogische Fachstelle zum Thema Rechtsextremismus in Hessen. Das Team verfügt über Expertisen in den Themenfeldern Rechtsextremismus und Radikalisierungsprozesse und über Erfahrungen in der Jugendhilfe, Jugendarbeit, Streetwork, Systemische Beratung und Soziale Medien und Bildungsarbeit. Alle Angebote sind vertraulich, aufsuchend (landesweit) und kostenfrei.

Die Angebote im Einzelnen

Beratung / Coaching
Bei der „Roten Linie“ finden alle Personen, die mit rechtsextrem gefährdeten jungen Menschen zu tun haben, ein passendes Beratungs- und Unterstützungsangebot: Eltern und Angehörige, Schulen, Jugendarbeit, Jugendhilfe, Gerichte, Betriebe, Ehrenamtliche usw. Wir sind Ansprechpartner, wenn es darum geht, rechtsextreme Gefährdungen zu erkennen und frühzeitig entgegenzuwirken.

Arbeit mit Jugendlichen und Einzelfallhilfen
Das Team arbeitet auch direkt mit rechtsextrem gefährdeten Jugendlichen, denn wir stehen für den ernst gemeinten Dialog zum Klären eigener Positionen und Fragen. Wir suchen gemeinsam Chancen für eine selbstbestimmte Zukunft – losgelöst von rechtsextremen Weltbildern und anderen einfachen Lösungsangeboten: „Du bist uns nicht egal“ – das ist unsere Grundhaltung.

Soziale Medien und Hate Speech
Titel Flyer "Rote Linie" zu HassredeWir bieten Informationen und Beratung zum Umgang mit Hate Speech in Sozialen Medien an. Wir nutzen soziale Medien auch als Zugang zu jungen Menschen. In Workshops setzen wir uns mit Fachkräften und Jugendlichen z. B. mit diskriminierenden Medieninhalten auseinander und stärken die Medienkompetenz. Diese Hilfen bei Hassrede und Mobbing im Internet sind ein neues Schwerpunktthema und richten sich an pädagogische Fachkräfte, Angehörige, Jugendliche und Betroffene.

Fachinformationen
Die „Rote Linie“ bietet aktuelle Informationen zu den vielfältigen Aspekten von Rechtsextremismus in Form von Vorträgen, Literatur und Arbeitsmaterialien an.

Fortbildungen
Das Team veranstaltet Fortbildungen – aus der Praxis für die Praxis, z. B.:

  • Rechtsextremismus – aktuelle Erscheinungsformen und Entwicklungen
  • Sozialpädagogische Arbeit mit rechtsextrem affinen oder orientierten Jugendlichen
  • Veränderungsimpulse setzen bei rechtsextremen Jugendlichen (VIR)
  • Rechtsextremismus und Familie
  • rechtsextreme Musik und Erlebniswelten
  • Hate Speech in sozialen Medien und Rechtsextremismus im Internet
  • Wirkfaktoren und Dynamiken rechtsextremer Radikalisierung
  • Präventionsansätze in KITAs, Schule oder Jugendarbeit


Vernetzung
Die „Rote Linie“ vernetzt relevante Akteure der Regelstruktur im Themenfeld Rechtsextremismus und hilft beim Aus- und Aufbau multiprofessioneller Netzwerke. Wir fördern den Fachaustausch durch die Durchführung von Fachveranstaltungen und die Mitwirkung an Arbeitskreisen oder in Gremien.

Öffentlichkeitsarbeit und Fachöffentlichkeitsarbeit
Die Sensibilisierung der (Fach-)Öffentlichkeit für Rechtsextremismus und Prozesse der Radikalisierung und Distanzierung ist uns ein besonderes Anliegen. Nachhaltige Problembearbeitung, wirksame Prozesse und günstige Interventionen brauchen ein unterstützendes gesellschaftliches Klima und Ressourcen vor Ort. Unsere Ausstellung „Mein Kind ist rechts?!“ ist kostenfrei entleihbar.

Die „Rote Linie“ ist ein Programm der Hessischen Landesregierung und wird vom St. Elisabeth-Verein e. V. Marburg umgesetzt. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“.
Wir sind Kooperationspartner des beratungsNetzwerks Hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus und von JAKOB e. V.

Sie erreichen uns ganz einfach:

Rote Linie / St. Elisabeth-Verein e.V.
Hermann-Jacobsohn-Weg 2
35039 Marburg
E-Mail: kontakt@rote-linie.net
Hotline: +49 (0) 6421-8 89 09 98
Internet: www.rote-linie.net
Twitter: @roteliniesocial


siehe auch Menüpunkt >> Beratung/Für Distanzierung und Ausstieg