Evaluation belegt hohe Wertschätzung für die Arbeit des Demokratiezentrums Hessen

15.1.2024

Sehr gute Noten für das Demokratiezentrum Hessen: Der Abschlussbericht der Evaluation im Rahmen des Landesprogramms „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus 2020 – 2024“ liegt seit Kurzem vor; darin wird die Arbeit und Bedeutung des Demokratiezentrums Hessen im „Beratungsnetzwerk Hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus“ ausdrücklich hervorgehoben und gelobt. 

Wörtlich heißt es in dem Bericht: „Hessenweit ist das Demokratiezentrum mit dem Beratungsnetzwerk „Gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus“ (inklusive der Meldestelle RIAS) sehr wichtig für die Kooperation vieler Projekte.
Als wichtigste Kooperationspartnerinnen und -partner wurden in der teilstandardisierten Befragung der Projektverantwortlichen das Demokratiezentrum selbst sowie dessen Letztempfänger genannt (Mobile Beratung, Opfer- und Betroffenenberatung sowie Ausstiegsberatung).“ Und: „Die mit Abstand größte Zufriedenheit erhielt die Zusammenarbeit mit dem Demokratiezentrum Hessen (N=66 „sehr“ und „eher zufrieden“ …“ (s. S. 69 und 70).

Die Evaluation der zweiten Förderperiode des Landesprogramms (2020 – 2024) wurde vom Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik GmbH „involas“ (Offenbach) zusammen mit der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung (Hamburg) von Januar 2022 bis September 2023 im Auftrag des Hessischen Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS) durchgeführt.

Die Aufgabe der Evaluation bestand darin, die rund 120 im Landesprogramm geförderten Präventionsprojekte begleitend und vergleichend zu analysieren, wobei sowohl der Prozess als auch die Wirkungen der Projekte in den Blick genommen wurden.

Generell kommt die Evaluation zu dem Schluss, dass sich die besondere Konstruktion des Landesprogramms, auf der einen Seite kommunale Strukturen zur Demokratieförderung und Extremismusprävention zu stärken und auf der anderen Seite Einzelprojekte zu fördern, bewährt hat. Gleichzeitig sei ein Ausbau der Beratungsstrukturen angezeigt, um die hessischen Regionen besser abzudecken, Lücken in der Verweisberatung zu schließen und die Präventionsketten zu stärken. Die Projektförderung unterstütze darüber hinaus eine ausdifferenzierte zivilgesellschaftliche Träger- und Projektlandschaft, die es weiter zu fördern gelte.

Quellen:
https://www.involas.com/publikationen/details/abschlussbericht-der-evaluation-im-rahmen-des-landesprogramms-hessen-aktiv-fuer-demokratie-und-gegen-extremismus-2020-2024-769.html

https://hke.hessen.de/foerderung/landesprogramm-hessen-aktiv-fuer-demokratie-und-gegen-extremismus-2020-2024

PDF des Berichts:
https://hke.hessen.de/sites/hke.hessen.de/files/2023-11/eval_landesprogramm_abschlussbericht.pdf